dima
  • Echo

    Die Gestaltung des Portals "Echo" folgt der Sehnsucht nach Freiheit, dem Bestehen außerhalb der Komfortzone, Abgrenzung und Einsamkeit, nach Selbsterfahrung und Abenteuer. Die Form entsteht aus der Gegenseitigkeit von kontrollierter Konstruktion und sich selbst überlassenem Wachstum und Vergehen. Auf der einen Seite ragt ein Dach aus witterungsbeständigem Blech der Zivilisation entgegen. Seine gespannte Form soll einen klaren Kontrast zur umgebenden Vegetation erzeu-gen. Die Gegenseite spiegelt die Form durch offene, lose und gesteckte Ele-mente, frei zur Erweiterung durch wuchernde Pflanzen. So wird der Seiten-wechsel erfahrbar. Rankende Pflanzen fühlen mit ihren Zweigen nach Innen und erklettern das Dach. Mit der Zeit wird nur noch die Kontur und die farbige Oberfläche der Metallbauteile klar als künstliches Objekt erkennbar sein. Die Positionierung eines Portales erfolgt an Ortsausgängen von Dörfern, an den Rändern von Wäldern oder großen unbewirtschafteten Flächen. Kurz: Räume, die mit verschiedenen Konnotationen von Wildnis verbunden werden. Der Entwurf steht für die Haltung des ‚kleinstmöglichen Eingriffes‘.